TrainStation: Das Spiel auf Schienen

Screenshot einer Station auf Level 141

Hand auf’s Herz: Wer hat als Kind nicht gerne mit der Modelleisenbahn gespielt? Für all jene, die ihre Finger nicht von Papas Zügen lassen konnten, gibt es jetzt ein Browsergame, das sich voll und ganz dem Aufbau eines eigenen Bahnhofes und der dazugehörigen Passagier- und Güterzugflotte widmet.

Man beginnt im guten alten wilden Westen, wo man erst mal nur Dampflokomotiven älteren Semesters kaufen kann, z.B. die Consolidation 2-8-0 oder die legendäre Daylight.
Während der Spieler seinen Bahnhof immer weiter aufrüstet, indem er neue Bahnsteige oder Gebäude baut, können auch Züge losgeschickt werden, entweder zu Freunden, oder auf unterschiedlich lange dauernde Fahrten, bei denen man entweder Passagiere und Post versendet, was einem Geld oder Erfahrungspunkte einbringt, oder leere Güterwaggons auf die Reise schickt, wodurch man Rohstoffe wie Holz, Nägel und Ziegel, im späteren Verlauf aber auch Diesel, Gummi oder Titan erhält.

Im Laufe des Spiels kann man aber auch in neue Epochen aufsteigen, indem man sogenannte Themen kauft, wie z.B. das Wiesen-, Hafen- oder später auch das Orient- oder Metropolis-Thema kauft.
Durch den Kauf eines neuen Themas ändert sich auch der Hintergrund, vor dem der Bahnhof steht. Mit der Erweiterung werden auch neue Gebäude und Dekorationen verfügbar.

Das Spiel ist zwar völlig auf zweidimensionale Grafik ausgelegt, sieht aber mit seinen animierten  Inhalten sehr schick aus.

Weiters kann man so ziemlich alle Inhalte völlig gratis erwerben, wer jedoch nicht so lange warten will, kann auch Geld für Gems ausgeben, welche die Spielwährung darstellen.

Was die Mitspieler betrifft, so erkennt man doch eindeutige Tendenzen. Entweder mag man TrainStation, oder eben nicht. Da es auch als Facebook-App spielbar ist, fällt einem schnell auf, dass eher Spieler älteren Semesters Fans davon sind.
Dafür hat man dann aber auch Mitspieler, die im Gegensatz zu vielen anderen Browsergames, nicht unbedingt auf den eigenen Vorteil aus sind, und immer besser sein wollen als andere, sondern zusammenhalten, und sich gegenseitig unterstützen.

 

Mein Fazit:  Obwohl ich dieses Spiel anfangs nicht für voll nahm, ist es mittlerweile jene Facebook-App, die ich am längsten spiele. Zu einem nicht unerheblichen Teil wegen der Mitspieler, aber vor allem, weil es immer wieder neue Dinge gibt, die man unbedingt haben will.
Und als Österreicher freut es einen ganz besonders, wenn man den ÖBB Railjet im Spiel wiedererkennt, auch wenn er (vermutlich aus Lizenz-Gründen) dort nur jet heißt.
Die deutsche Übersetzung ist nahezu perfekt, auch wenn mir immer mal wieder recht lustige Beschreibungen zu den Güterwaggons auffallen.

Bewertung: Ich gebe ich diesem Browsergame, bzw. dessen Facebook-App, viereinhalb von 5 voll animierten Lokomotiven, oder besser gesagt, 4,5 von 5 Punkten.

 

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