Gameforge arbeitet weiter an OGame Version 13. Im September 2026 wurden mehrere Aktualisierungen für die Live-Server veröffentlicht, die vor allem Fehler beseitigen und technische Probleme beheben. Parallel entwickelt Gameforge auch die Mobile-App weiter. Dort wurde unter anderem ein neuer Auktionator eingeführt.
Für ein Browsergame, das bereits seit 2002 existiert, ist die kontinuierliche technische Pflege bemerkenswert. Die jüngsten Updates zeigen allerdings auch, wie komplex ein Spiel werden kann, das über mehr als zwei Jahrzehnte immer wieder erweitert wurde.
Version 13 beseitigt zahlreiche Fehler
Bereits Anfang September erhielt OGame mehrere kleinere Aktualisierungen.
Version 13.0.0-r20 korrigierte unter anderem Probleme beim Schrotthändler, bei Bauwarteschlangen und bei Spionageberichten. Auch ein Fehler, durch den inaktive Planeten teilweise keine Spionageberichte erzeugten, wurde behoben.
Darüber hinaus gab es eine ungewöhnliche Korrektur: Crawler konnten zuvor unter bestimmten Umständen auf Monden gebaut werden. Gameforge bezeichnete die dafür notwendige Vorgehensweise selbst sinngemäß als kleinen Trick mit Browser-Tabs. Mit dem Update wurde diese Möglichkeit entfernt.
Für aktive Spieler sind solche Änderungen wichtiger, als eine lange Patchliste zunächst vermuten lässt. In OGame können bereits kleinere Fehler Auswirkungen auf Ressourcen, Flottenbewegungen oder ganze Strategien haben.
OGame 13.0.1 folgt Mitte September
Am 16. September wurde anschließend Version 13.0.1 auf den Live-Servern ausgerollt.
Diese Aktualisierung konzentrierte sich erneut stärker auf technische Probleme. Unter anderem wurde ein Speicherproblem beim Nachrichteneingang korrigiert. Außerdem beseitigte Gameforge einen Fehler im Zusammenhang mit ausgeblendeten Bannern.
Viele Änderungen finden damit im Hintergrund statt.
Das ist bei einem so alten Spiel allerdings nicht ungewöhnlich. OGame wurde ursprünglich für eine völlig andere Browser- und Serverlandschaft entwickelt. Dass das Strategiespiel heute noch auf modernen Geräten und Browsern läuft, erfordert kontinuierliche technische Anpassungen.
Mobile-App bekommt neuen Auktionator
Parallel dazu entwickelt Gameforge die mobile Version weiter.
Mit Version 8.18.11 wurde am 17. September ein neuer Auktionator eingeführt, der zunächst in der englischen und polnischen Community aktiviert werden sollte.
Daneben wurden verschiedene Probleme mit Tastaturen, der Flottenansicht und Spionageberichten behoben. Bei größeren Displays war zum Start allerdings bereits ein Darstellungsproblem bekannt: Einige Elemente des Auktionators konnten sich überschneiden oder abgeschnitten dargestellt werden.
Die Mobile-App spielt für OGame inzwischen eine wichtige Rolle. Das ursprüngliche Spielprinzip eignet sich schließlich hervorragend für Smartphones.
Rohstoffe einsammeln, Bauaufträge starten oder Flotten kontrollieren sind typische Aktionen, für die nicht zwingend ein PC benötigt wird.
OGame bleibt ein lebendes Browsergame
Das Interessante an den aktuellen Updates ist weniger eine einzelne neue Funktion.
Viel bemerkenswerter ist, dass OGame nach rund 24 Jahren weiterhin aktiv gepflegt wird.
In einer Branche, in der selbst große Online-Spiele nach wenigen Jahren abgeschaltet werden können, ist das keine Selbstverständlichkeit.
Der Kern des Spiels hat sich dabei kaum verändert: Spieler bauen Planeten aus, sammeln Rohstoffe, erforschen Technologien und errichten Flotten. Der Wettbewerb findet permanent auf den jeweiligen Universen statt.
Neue Systeme und technische Modernisierungen sind über die Jahre hinzugekommen, das ursprüngliche Prinzip bleibt aber deutlich erkennbar.
Version 13 ist vor allem technische Pflege
Wer von Version 13 eine komplette Neuerfindung erwartet, wird daher enttäuscht.
Die September-Updates drehen sich überwiegend um Stabilität, Fehlerbehebungen und kleinere Verbesserungen.
Für ein langlebiges Strategiespiel ist genau diese Arbeit allerdings entscheidend. Ein neuer Spielmodus hilft wenig, wenn grundlegende Systeme nicht zuverlässig funktionieren.
OGame zeigt 2026 damit einmal mehr, dass klassische Browsergames nicht zwangsläufig verschwinden müssen. Solange eine aktive Community vorhanden ist und der Betreiber bereit bleibt, die technische Basis weiterzuentwickeln, können selbst Spiele aus den frühen Jahren des Webgamings erstaunlich lange überleben.
